Zeit zu sterben …

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Schon die Frage „Wie alt bist du?“ erinnert im Laufe der Jahre immer intensiver daran, dass das Leben endlich ist. Enkelkinder und erste morgendliche Gebrechen tun ein Übriges, um die in jungen Jahren gewähnte Unsterblichkeit vergessen zu machen. Wie es scheint, bin ich auf diesem Pfad zumindest gefühlt ein paar Schritte vorangegangen, denn inzwischen habe ich nicht nur Enkelkinder – ich sehe auch Symbole, deren unheilschwangere Botschaft mir bislang verborgen blieb. Unlängst befanden sie sich noch außerhalb meiner Wahrnehmung, doch inzwischen habe ich ein Auge für sie entwickelt. Es scheint, als wenn sie mir nun allenthalben begegnen. Ja, hinter jeder Ecke scheint eines von ihnen zu lauern …

Diese Symbole tarnen sich geschickt mit einem Hilfsangebot in Form von Fluchtwegen, Telefonnummern oder Feuerwehr-Zufahrten, signalisieren mit ihrer Präsenz jedoch zugleich die Möglichkeit des unerwarteten Ablebens.

6 Bilder möchte ich dir heute zeigen. Diese Bilderstrecke wird allerdings so bald wie möglich um weitere Motive ergänzt.

Jörn Daberkow

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Autor: joern

Fotografie und Musik sind ein substanzieller Teil meines genetischen Codes und keine freie Entscheidung.

12 Kommentare

  1. Gute Fotos, Jörn – vor allem auch mit interessanten Perspektiven.

  2. Tja Jörn, nicht nur in deinem Alter denkt man darüber nach, dass das Leben viel zu kurz ist. Aber gute Idee für eine Bildstrecke – und schöne Bilder! :)

  3. Midlife-Crisis ? :-)

    Saluti, schöne Bilder

  4. Jupp, feine Idee und ebenso gute Umsetzung.
    Allerdings find’ ich die Perspektive eines “unerwarteten Ablebens” doch noch etwas annehmbarer, als mich schon mal auf das “zu erwartende Ableben” vorbereiten zu sollen ;-)

    Gruß
    Andreas

  5. Nette Bilder. Mit welcher Software hast du diese Effekte gemacht?

  6. Hallo Andreas,

    diese Bilder habe ich ausnahmslos mit Instagram gefiltert.

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