Loslassen …

Vor 3 Jahren ist unser ältester Enkel zur Schule gekommen. Seit dem habe ich ihn zuerst allein und dann gemeinsam mit seinem 2 Jahre jüngeren Bruder zur Schule begleitet. In den zurückliegenden Jahren haben wir sprichwörtlich über „Gott und die Welt“ geredet. Wie geht jenes und wie dieses? Warum macht man etwas so und nicht anders? Die Antworten darauf sind mir mehr als einmal ausgegangen und trotzdem waren die zurückliegenden Jahre unheimlich schön für mich …

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moodway 2.0 = …?

moodway ist am 4. Juni 2009 aus RAY-Talk hervorgegangen. Neben einem Stamm von Gastautoren, die für diese Seite viele gute Artikel geschrieben haben, veröffentliche ich hier Beiträge über Dinge, die mich bewegen. In den letzten Monaten hat mich allerdings hauptsächlich eine Idee bewegt und von der möchte ich dir jetzt erzählen …

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Interview: Sylvia Rost und der perfekte Kaffee

Anfang März 2012 hatte ich das Vergnügen, an einem Kaffee-Seminar in Hamburg teilzunehmen. Es ging darum, woher der Rohstoff kommt, wie er verarbeitet wird und welche Qualitätsmerkmale es gibt. Als leidenschaftlicher Kaffee-Genießer hat mich dabei natürlich besonders die optimale „Herstellungs-Prozedur“ interessiert, also wie man sich zu Hause einen wirklich perfekten Kaffee kocht.

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Abbild des Nichts

Es gibt da ein Buch, in dem eine recht unheimliche Szene beschrieben wird. Es geht darum, das Nichts wahrzunehmen und zu registrieren, dass genau dieses Nichts ein eigenes Bewusstsein hat und zurück starrt. Da mich derlei Dinge inspirieren, nahm ich mir heute vor, „das sichtbare Nichts“ fotografisch abzubilden, mich also auf den Teil eines Bildes zu konzentrieren, der gewöhnlich den unscharfen Hintergrund zeigt.

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12 Pilze

Fotografie

Pilze? Sind das nicht diese sonderbaren Lebewesen, die weder zur Pflanzen-, noch zur Tierwelt gehören? Nun – zumindest haben sie wohl eine gewisse Verwandtschaft zu Insekten, denn Pilze enthalten mit Chitin genau jenes „Material“, das Insekten so vorzüglich panzert.

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Radio-Traumatisiert

Heute hab ich’s mal wieder versucht. Radio hören. Zu Hause haben wir keins mehr. Aber im Auto. Ich hatte da was zu erledigen. Ein Behördengang. Rund 30 Minuten würde ich brauchen. Genug Zeit, um mal wieder einen umfassenden Eindruck vom Radio zu bekommen. Was wird geredet? Was wird gespielt? Ich war mir sicher, dass ich zumindest die Musik nicht kennen würde.

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Virtuelle Realitäten

Umzugsbedingt habe ich seit dem 2. November kein Internet mehr und diese (bisher) fünf Tage sind nicht spurlos an mir vorbeigegangen. Beinahe erschüttert registriere ich, dass „da draußen“ immer noch Leben existiert, das ohne DSL-Anschluss auskommt. Ja, außerhalb meines Computers wimmelt es geradezu von Menschen, die seltsam-realen Beschäftigungen nachgehen. Beschäftigungen, die keinen Mausklick erfordern und nicht von Festplatte gestartet werden müssen. Dialoge werden dort nicht über Mail, Skype oder WAVE geführt – die reden in echt miteinander!

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Willst du den gelben Senf, oder den dunklen?

In dieser Woche werde ich unglaubliche 49 Jahre alt und anlässlich dieses Ereignisses (oder war‘s das gute Wetter?) bin ich heute mal wieder losgegangen, um im Klövensteen (ein großer Wald bei mir um die Ecke) ein paar Bilder zu machen – Herbstbilder, um genau zu sein. Ich wollte vor allem dieses fantastische Leuchten der gelben Blätter einfangen. Bei einem bestimmten Lichteinfall kann das Gelb der Blätter so intensiv werden, dass es wirklich blendet …

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Du wirst gleich sterben …

Starr vor Entsetzen! Eben noch fuhren sie lachend über die holprige Landstraße Richtung Lausanne, als irgend etwas plötzlich die Zeit angehalten hatte. Unnatürliche Stille umgab sie. Der Schock über das unbegreifliche Phänomen war nicht mal ansatzweise abgeklungen, als sie ein schweres Motorrad unglaublich langsam auf die Frontscheibe ihres Autos zufliegen sah. Sie verstand nichts und sah fragend zu ihrem Mann herüber, der ihren Blick traurig erwiderte. „Verzeih‘ mir, du wirst gleich sterben und ich kann dich nicht retten“.

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Einen Big Mac bitte. Aber gerne, macht dann 625 Euro …

Hamburg (2 Jahre in der Zukunft) – Der Tag versprach langweilig zu werden. Da mir nichts besseres eingefallen war, hatte ich mich bei McDonald’s ans Fenster gesetzt und mir vom ganzen Geld aus meinem Rucksack einen Kaffee gegönnt. Nicht, dass mir dieser Kaffee besser als damals mein eigener schmecken würde, aber ich wollte gern ein bisschen unter die Leute und gucken, wie die Stimmung so war …

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Gut gesagt

Es ist schon mehrfach vorgekommen, dass ich in Büchern oder Filmen über Sätze gestolpert bin, die mich angerührt haben. Was da gesagt wurde, wäre für die meisten Menschen wahrscheinlich ohne Belang, aber bei mir hat es eine Saite zum Klingen gebracht, die auf die eine oder andere Weise melancholisch war.

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Voll anachronistisch ey!

Das war vielleicht ein Gefühl! Eben sitze ich beim Zahnarzt im Wartezimmer (mein halbjährlicher Kontrolltermin) und da „guckt“ mich ganz schüchtern eine Zeitung an – ich meine so’n Teil aus Papier … Ich dachte: Hey, was guckt die so!? Und in einem Anfall von Nostalgie und Mitleid hab‘ ich mir das Dingens mal gegriffen …

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