Können Webseiten ein Eigenleben haben? Fast könnte man das denken, denn was in den letzten Tagen auf Musician‘s Life geschah, war zumindest erstaunlich. Der letzte Artikel wurde bereits am 5. Oktober veröffentlicht. Nach den Gesetzen der Logik hätten die Besucherzahlen dann immer weiter sinken müssen, aber davon war nichts zu spüren …
Mitte Oktober schaute ich noch mal in die Serverstatistik und musste überaus erstaunt feststellen, dass es Musician‘s Life in diesem Monat sogar etwas geschafft hat, was der Seite schon seit über zwei Jahren nicht mehr gelungen ist: Sie hat mehr RSS-Reader „angezogen“, als Apfelwahn. Der Unterschied ist minimal, aber angesichts der RSS-Abonnenten-Zahlen von Apfelwahn ist ist es schon sehr seltsam, dass das überhaupt geschehen konnte.
Als notorischer Nostalgiker vermeide ich seit dem 5. Oktober möglichst jeden Besuch auf Musician‘s Life. Immerhin ist diese Seite nach wie vor mein Baby und ich bin nicht sonderlich glücklich darüber, dass sie Ende des Jahres offline gehen wird … Immerhin gibt es nun mit ReleaseTime eine Seite, für die der größte Teil des alten Teams schreibt.
Aus rein dokumentarischen Gründen habe ich im Oktober einen Screenshot gemacht …

