Kommentar: Die neue Olympus E-5

Da ist sie nun also – die lang erwartete Nachfolgerin der Olympus E-3 … Angesichts der tatsächlichen Neuerungen schwanke ich noch zwischen Erleichterung und Enttäuschung. Die E-5 bietet nun 12,3 Megapixel – 2,3 mehr, als die meiner E-3. Und sonst?

Olympus E-5

Schön ist natürlich das neue 3-Zoll Display auf der Kamera-Rückseite. Dieses löst mit 921.000 Pixeln sehr ordentlich auf. Klappbar ist es auch noch. Ich nutze den LiveView meiner E-3 so gut wie nie, aber die hohe Auflösung ist schon ein deutlicher Pluspunkt.

Olympus propagiert in der heutigen Pressemeldung Verschlusszeiten von 1/8.000 Sekunde und Serienaufnahmen bis zu 5 Bildern pro Sekunde. Genau das schafft die E-3 auch. Zudem bietet die E-5 ISO 6400 und damit doppelt so viel, wie mein Modell. Wie die Bildqualität dann ist, muss man sehen …

Das neue Olympus-Flaggschiff kann nun auch HD-Video und ehrlich gesagt habe ich das kommen sehen. Die E-5 bietet 1.280 x 720 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde. Alle Art-Filter sollen sich dabei einsetzen lassen. Das könnte vor allem mit dem neuen „Dramatic Tone Art Filter“ (HDR) recht interessante Ergebnisse liefern.

Sehr schön finde ich, dass nun auch SD-Karten genutzt werden können.

Die Pressemeldung spricht von einem „TruePic V+ Bildprozessor mit Fine-Detail Processing Technologie“, der „durch einen neuen Algorithmus den Eindruck einer höheren Auflösung im Vergleich zu Bildern anderer Kameras mit der gleichen Pixelanzahl“ erzeugt. Auch hier muss man sehen, was real dabei rumkommt. Beim Lesen erzeugt es bei mir eher den Eindruck einer Notlösung. Warum hat Olympus die Auflösung nicht wie gewünscht erhöht, anstatt nur den „Eindruck“ einer höheren Auflösung zu erzeugen?

Alles in allem kann man beim neuen Olympus-Flaggschiff nur von einer Evolution sprechen. Das ist einerseits schön (ich fühle mich mit meiner E-3 immer noch sehr gut angezogen), aber andererseits auch zu wenig, weil die Mitbewerber oft mindestens ebenso viel bieten. Die Olympus-Community hatte ein paar schöne Vorschläge in die Diskussion gebracht, von denen ich keinen verwirklicht sehe.

Der Body scheint auf den ersten Blick unverändert, was ich gut verstehen kann, denn der liegt derartig gut in der Hand, das ich – in dieser Beziehung – bisher keine bessere Kamera erlebt habe.

Was letztlich bleibt, ist eine vorsichtig upgedatete E-3, deren tatsächliche Verbesserung man anhand der Fotos daraus beurteilen sollte.

Dennoch finde ich, dass Olympus hier zu zaghaft war. Die Auflösung ist mit 12,3 Mepapixeln zu gering (Kann schon meine E-P1) und wenn der Four Thirds Sensor der Grund dafür ist, sollte man bei Olympus vielleicht doch über ein größeres Sensorformat nachdenken. Andere Kamerahersteller bieten auch mehrere Formate und auch dort ist es kein Nachteil. Ich vermisse außerdem einen GPS-Chip in der Kamera und so hat Olympus die Möglichkeit verschenkt, es mit der E-5 mal so richtig krachen zu lassen. Sehr schade.

Abschließend der Preis. Die Pressemeldung liefert keinen, aber es gibt Schätzungen, die von 1.700 Euro ausgehen. Sollte das zutreffen, wäre die E-5 in direkter / naher Konkurrenz zu Modellen wie der

  • Canon EOS 5D MK II (1.840 Euro / Body), der
  • Canon EOS 7D + 15-85 mm (1.770 Euro), der
  • Nikon D700 (1.880 Euro / Body), oder der
  • Nikon D300S 16-85 VR Kit (1.730 Euro).

Das fände ich problematisch.

Jörn

  

Veröffentlicht von

www.hamburger-fotoblog.de

Fotografie und Musik sind ein substanzieller Teil meines genetischen Codes und keine freie Entscheidung.

46 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Das weiterhin der FourThird zum Einsatz kommt ist eine gewisse Prinzipientreue, was ich aus Markensicht verstehen kann.

    Das angekündigte Feature “Fine Detail …” könnte man, ohne es gesehen zu haben, mit der Beschreibung der Sigma SD15-Bildqualität vergleichen. Obwohl die nur 4,6MP physisch hat, sprechen auch Tests davon, dass die Aufnahmen einer 10MP-Kamera anderer Hersteller entspricht. Irgendwie ein Anachronismus, aber tatsächlich selbst ausprobiert, kann man die Aufnahmen der SD15 auf in etwa den genannten Wert hochinterpolieren, und bekommt dann ein weniger scharfes und detailreiches Bild, als wäre es mit einer Einsteiger-DSLR mit 10MP Kamera aufgenommen worden. Ich finde das ja eher lächerlich.

    Aber 12,3 MP, schön scharf und knackig im Kontrast bei max. Details reicht doch wirklich nahezu für alles was das Herz begehrt. Eine Nikon D700 hat auch nicht mehr Auflösung und gilt immer noch als das Nonplusultra.

    Nachdem du ja gute Bezieungen zu Olympus hast werden sie dir sicher die E-5 zum Testen leihen, dann kannst du ja einen dirketen Vergleich mit der E-3 machen, der mich auch sehr interessieren würde!

    • Genau das denke ich. Aber letztlich – das schrieb ich auch – entscheidet natürlich die Bildqualität. Die muss man gesehen haben, um das genau beurteilen zu können.

  2. Du vergleichst hier aber schon Strassenpreise mit einem vorläufigen Listenpreis, und FF und APS-C gemischt. Die 5D MkII kostet Liste immer noch 2.200,-.

    Aber egal, natürlich sieht der veranschlagte Preis gegen eine 7D (18MP, ISO bis 12800, 8 Bilder/Sec, riesiger heller Sucher, …) die nur 1250,- Strassenpreis für den Body kostet, jetzt gar nicht wirklich einladend aus. Aber Olympus weiß auch, was der Mitbewerb im Rennen hat.

    Aber vielleicht passt das Angebot für Menschen, die ganz viele Oly-Objektive haben trotzdem irgendwie?

  3. Ich will ja nicht Öl ins Feuer gießen, aber im aktuellen Vergleich fehlt noch die Canon 60D, die gleich nocheinmal mind. 150,- Euro weniger kostet wie die 7D.

    Du sprichst einen wirklich wichtigen Punkt an – die Gesamtkosten fürs System. Wenn ich den Body meinetwegen auch um 25 – 30% billiger bekomme, kann sich das mit 2-3 guten Gläsern schnell umkehren.

    Es bleibt spannend ;-)

  4. Also direkte Konkurrentin sehe ich die Canon 60D. Beide sind taufrisch, beide haben ein Klappdisplay. Die E-5 punktet mit dem Magnesiumgehäuse, aber ob das den Mehrpreis von gut 550 Euro rechtfertigt?

    Der Name Canon wirkt wie ein Mercedesstern und die meisten Kameres werden diesem Ruf gerecht. Abgesehen davon hat die 60D den größeren Sensor.

    • “Abgesehen davon hat die 60D den größeren Sensor.”

      Da wären wir wieder beim Thema pixelpitch – da gewinnt bei deinem Vergleich die E-5.

      Aber ich gebe dir recht, am Papier ist es sogar ein ausgesprochen ungleicher Wettstreit, rein von den Specs gemessen am Preis.

  5. Hallo,

    was mit der trivial klingenden Beschreibung “. . . neuen Algorithmus den Eindruck einer höheren Auflösung im Vergleich . . . ” einhergeht ist ein Lösungsansatz zur Datenoptimierung, der viel mehr ist als ein bloßes “Schönfärben” nicht vorhandener Daten[mengen]. Viele Wege führen vom Objektiv zum Sensor zum Speicher – auf dem Weg dorthin setzt OLYMPUS an die effektive optische Auflösung des Objektivs auch in nutzbare echte Informationen im Speicher/in der Bilddatei umzusetzen; warten wir mal ab, was da gegenüber der nominell höher auflösenden [effektive Auflösung ist NICHT = bloße Anzahl der Bildpunkte des Sensors] Konkurrenz an effektiver Auflösung hinten ankommt.

    Gruß, Christoph

    • Hallo Christoph,

      Zitat: “…viel mehr ist als ein bloßes “Schönfärben” nicht vorhandener Daten[mengen].”

      Woher weißt du das?

    • Der Satz kann auch heißen: “Wir verzichten auf Hardware-AA und machen alles in Software – Schaut her was unsere ZD Objektive wirklich können”…

      Gerade die E-PL1 zeigt doch wie viel aus den billigen Pen-Objektiven schon rauszuholen ist. Was geht dann erst bei Top Pro? :)

      • Ich weiß das zufällig, weil ich meine Pro-Objektive auch oft an meine E-P1 hänge. :-)

        Die Ergebnisse an der kleinen sind oft besser, als die meiner E-3. Ich gehe davon aus, dass die E-5 diesen Unterschied wieder umkehrt, also eine bessere Figur machen wird, als die kleine PEN. Dennoch hält sich meine Begeisterung über die E-5 etwas in Grenzen. Aber ich möchte erstmal Bilder aus der Kamera sehen, bevor ich mich endgültig festlege.

    • “effektive Auflösung ist NICHT = bloße Anzahl der Bildpunkte des Sensors”

      Welch’ eigenartige Gleichung. Tatsächlich gibt kein Hersteller die Anzahl der Sensorpunkte bekannt (die beim Bayer-Chip ja 4 pro Pixel sein müssten), ausser Sigma mit seinem Foveon X3, aber die belichten ja die Pixel 1:1.

      Aber ich schließe mich Jörns Frage an – woher willst du wissen wieviele Sensorpunkte die E-5 tatsächlich hat?

      • Hallo,

        ich weiß natürlich auch nicht mehr als man aus den bisher veröffentlichten Informationsquellen entnehmen kann.

        Womöglich habe ich mich undeutlich ausgedrückt.

        Ich meinte, daß es nicht allein von der vorhanden Zahl der Bildpunkte des Sensors abhängt, wie hoch die effektive Auflösung der Bilddatei ist.

        Einerseits hängt es – aber darum ging es mir jetzt auch nicht – von der Güte des Objektivs ab; wenn das nur 10MP auflöst nützt auch ein 20MP-Chip nix, das ist jedem von uns klar.

        Bei der E-5 geht Olympus aber offenbar den Weg, daß der AA-Filter vor dem Chip soweit abgeschwächt wird, daß dadurch die “Qualität” der abgebildeten Bildpunkte besser wird, also mehr “echte” Information am Chipausgang anliegt, was einer Erhöhung der effektiven Bild-Auflösung statt einer bloßen Vermehrung der Bildpunkte entspräche.

        ich kann mich da auch nur auf die öffentlich zugänglichen informationen und die wertungen von leuten verlassen, die das technisch nachvollztiehen können.

        Ob, und wie sehr es sich auf die erreichbare Bildqualität auswirkt, das werden wir erst einschätzen können, wenn A-B-Vergleichsaufnahmen zur E-3, bzw. nominell höher auflösenden Konkurrenzmodellen vorliegen.

        Und klar scheint mir auch, daß derselbe Weg auch von anderen Herstellern gangbar sein müßte, was dann wiederum die E-5 ins Hintertreffen geraten lassen müßte.

        Gruß, Christoph

  6. Da die E5 nur eine behutsame Evolution darstellt lässt vermuten, dass Olympus sich dem EVIL- System in Zukunft verstärkt widmen wird. Die kleinen kosmetischen Korrekturen wirken schmalbrüstig im Vergleich zu einer deutlich älteren EOS 7D: LCD unterlegter Sucher, 18 Mpx. bei APS-C Format, 8 Bilder pro Sekunde, 19 Kreuzsensoren…Ich denke Olympus sucht sein Seelenheil in der Nische – was ja nicht verkehrt sein muss – nur die Freunde des E-Systems, die viel Geld in Optiken investiert haben, könnten vielleicht dann das Nachsehen haben. Und das wäre echt schade.

  7. hallo ich bin kein profifotograf und ich habe die e420 mit verschiedenen (auch ein paar guten) optiken.
    Ich wollte mir dennächst eine bessere kamara zulegen.
    Jetzt meine frage was soll ich machen soll ich kommplet den hersteller wechseln oder loht es sich die e5 zu kaufen?
    Ich war bissher immer recht zufriden mit olympus aber die e420 ist mir jetzt einfach in allem zu langsam( im fokussiren , im serienaufnahmen usw.).
    Und was ich bissher alles über die e5 gelesen habe klingt ja eigendlich nicht schlecht, aber wie gesagt ich bin kein fachman^^
    Ich wäre sehr erfreut über ein feetback hierzu danke schon einmal im vorraus.

    • Hallo Dennis,

      ich kann das mit der E-5 nicht beantworten – nur für die E-3 und die ist wirklich sehr schnell – mit Betonung auf “sehr”. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand mit der Fokussiergeschwindigkeit (mit dem 12-60 mm) unzufrieden sein könnte.

      Was die Serienaufnahmen betrifft: Im RAW-Modus sollen es 5 Bilder die Sekunde sein. Ich habe es nicht nachgemessen, bin aber ziemlich sicher, dass das hinkommt, oder nahe dran ist.

      Die E-5 wird hier keinesfalls schlechter sein.

  8. dankesehr für den rat ich glaube für mich würde es sich auch nich so richtig lohnen auf noch teurere geräte von canon oder nikon umzusteigen . ich möchte eben einfach nur etwas besseres wie die 420 weil ich die mehr als nur ausreize
    dankesehr noch einmal ^^

  9. Also, schau Dir doch einfach bei deinem Fachhändler einmal verschiedene Kameras an. Ich denke der Formfaktor spielt auch eine sehr wesentliche Rolle bei der Entscheidung. Und ob Du wirklich 1700 Tacken für ein Gehäuse ausgeben musst, sei dahin gestellt. Wenn es um Geschwindigkeit geht, sind die neuen Sonys sicher sehr interessant und deutlich preiswerter, aber auch die Canon 60D kriegst Du mit Optik preiswerter. Und die ist auch schnell. Es verwundert mich immer wieder, wie schnell Fotoenthusiasten mit solchen Summen um sich schmeißen. Dabei gibt es wirklich tolle Kameras, die wirklich die allermeisten Wünsche zu moderaten Summen befriedigen.

  10. ja das ist ja richtig aber ich habe eben schon sehr viel von olympus.
    Und da ist mein gedanke bevor ich für das geld umsteige und wieder nur ein oder zwei objecktive habe die nicht so gut sind, mir halt die e5 zu holen und dafür dann sehr lange was davon zu haben.
    Weil ich eben schon blitz und optiken habe.

    • Ist doch ein gutes Argument. Olympus baut fantastische Gläser zu vergleichsweise günstigen Preisen – und mit der E-5 machst du bestimmt nichts falsch.

    • Den Body der E-420 abzustoßen wird sicher nicht einfach. Mit ein paar guten Objektiven sicher etwas leichter. Ausser du möchtest die E-420 so und so behalten.

      Ein direkter Vergleich, wie er zB auf dpreview möglich ist, wird ja recht schnell zeigen, was die E-5 wirklich für ihr Geld bietet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Olympus bei der rapide anwachsenden Konkurrenz so blauäugig ist, dass sie das Preis-/Leistungsverhältnis völlig ignorieren. Sollte den Ladenpreis tatsächlich 1700,- Euronen sein muss nach den Gesetzen eines funktionierenden Angebots die Kamera auch wirklich etwas adäquates bieten. Sonst ist sie tot bevor sie das Werk verlassen hat, dass kann Olympus nicht im Sinn haben.

  11. Hallo Fotofreunde,
    bei der Bewertung der Bildqualität zwischen Nikon Olympus Canon SLR werden mit der jeweiligen höchst Auflösung Vergleichstest gezeigt. Keiner wirklich keiner zeigt, Vergleiche, mit niedriger
    Auflösung z.B. 2560×1920 was schon über der max. PC Auflösung liegt. Mich interessiert unabhängig vom Preis dieser Vergleich! Z.B. E 1, E3, D300s, 5MKII. Wie wirkt sich hier der kleinere Four Thirds Sensor gegenüber den anderen in der Abbildungsqualität aus?
    Lese gern hierzu Antworten.
    Auch wird der Sucher beim Vergleich außer acht gelassen, E1/E3E5 100% und Vergrößerung 1,15, was der beste Wert ist.

  12. Ich weiss nicht wie Ihr alle auf 17oo Euro Laden Preies kommt. Ich sehe immer nur $ 1699.99 (Olympus.com -> USA http://www.olympusamerica.com/cpg_section/cpg_digital_slr.asp, B&H http://www.olympusamerica.com/cpg_section/cpg_digital_slr.asp, Amazon.com http://www.amazon.com/s/ref=nb_sb_noss?url=search-alias%3Daps&field-keywords=olympus+e-5&x=0&y=0) When ich das umrechne komme ich auf Euro 1300 fuer den Body only mit heutigem Kurs. Selbst when es eine Aufschlag gibt, sollte dabei nicht mehr als Euro 1350 herrauskommen.

  13. +19% Märchensteuer (die sales tax kommt in USA nachher zum Preis dazu) + EU-Aufschlag.

    Gegen eine Nikon D7000 sieht die E-5 aber ziemlich alt aus…..

    • Ich würde sagen, wir gucken uns erstmal die Bilder aus den Kameras an – und bewerten dann. Aktuell scheint mir die E-5 auch zu hochpreisig kalkuliert zu sein, aber wenn da umwerfende Bilder rauskommen?

  14. Also, ich habe mit der E-5 auf der Messe Photokina ausgiebig herumgespielt und ich habe mich entschieden. Ich werde die Kamera kaufen. Bisher habe ich die E-30 und ich habe meine Objektive (auch Tele 50-200) mit zur Messe genommen und an der Kamera ausprobiert. Sie ist sehr viel schneller, auch in schlechten Lichtsituationen. Die Grundfunktionen lassen sich intuitiv bedienen und die Funktion des HD-Videos sind eine nette Ergänzung.
    Außerdem kann ich meinen Gerätepark einschließlich Handgriff auch an der E-5 verwenden.

    Die Diskussion zu Canon, Nikon und Co führe ich nicht, weil ich Olympus seit Jahren vertraue, schon aus der Zeit der OM-1 bis OM-4 und ich mich immer amüsiere, wenn ein Nikon- oder Canon-Fotograf mal meine E-30 in die Hand nimmt und dann feststelle, wie positiv überrascht diese Mitmenschen sind.

  15. @joern: umwerfende Bilder macht nicht die Kamera, sondern der jeweilige Fotograf. Auch mit einer “Kamerascherbe” kann man hervorragende Bilder machen. Aber ich denke, das Adjektiv “umwerfend” war von Dir in Bezug auf die Auflösung und technische Darstellung der Bilder gemeint… :-))

    • Hallo Hermann,

      logisch. Du hast absolut Recht. Ich meinte es so, wie du es auch verstanden hast.

      Ich glaube im Übrigen, dass mein Kommentar zur E-5 negativer rübergekommen ist, als er letztlich gemeint war. Ich bin nicht wirklich überzeugt vom neuen Olympus-Topmodell, aber als echter Fan der Marke würde ich mich schon gern überzeugen lassen.

      Wenn es sich einrichten lässt, werde ich die Kamera einem intensiven Praxistest unterziehen und sie dabei mit meiner E-3 vergleichen. Dann sehen wir weiter.

      Aktuell fühle ich mich mit 1.700 Euro für den Body aber doch etwas unwohl …

      Jörn

  16. Hallo Jörn,
    na ja, mein Fotohändler ist schon gebrieft, er soll sich was einfallen lassen bezüglich des Preises. Schließlich bin ich langjähriger Kunde bei ihm und das hat auch funktioniert beim Kauf der E-30 und des Zubehörs (Objektive und Blitz etc.). Bei der Kamera (mit Objektiv 12-60mm und Akku) habe ich etwa 50 Euronen mehr bezahlt als das günstigste Internet-Angebot und damit kann ich leben.

    Die E-5 macht einen zuverlässigen Eindruck und ich kann mir gur vorstellen, dass sie als Arbeitstier gut zu gebrauchen ist. Sie liegt gut in der Hand und der Funktionsumfang ist ausreichend. Sicher, einige Features hätte es noch geben können, aber die “eierlegende Wollmilchsau” haben andere Marken auch nicht. Ein netter Gimmick ist das einsetzbare Filter auch bei Videoaufnahmen. Und besonders wichtig ist sicher, dass jetzt auch die SD-Card verwendet werden kann!

    Grüße
    Hermann

    • Hallo Hermann,

      die E-5 hat ja den gleichen Body wie die E-3 und ich hatte nie eine besser passende Kameraform in der Hand. Was zusätzliche Features betrifft: Ich hätte mir wirklich GPS gewünscht. Und wenn man so ein Ding schon nicht extern als Zubehör liefert, ist es doch nahe liegend, es halt gleich einzubauen.

      Das mit den Filtern bei Videoaufnahmen finde ich auch gut – gerade im Zusammenhang mit diesem “HDR”-Filter. Das würde ich gern mal sehrn. SD-Card ist ein Must-Have.

    • Hallo Eugen,

      na du hast mich vielleicht erschreckt! Ich habe mir sofort meine E-3 gegriffen und nachgeguckt – nix mit SD! Das ist ein xD-Card-Slot. Da passen keine SD-Karten rein.

  17. Hallo,
    bisher hab ich “nur” ne E330 aber mit dem tollen 12-60mm bekomme ich doch schon recht gute Bilder raus. Die E330 hatte ich mir gekauft weil sie eben die erste mit Klappmonitor war und ich viele Fotos von unten mache.. hyperaktiver kleiner Hund im Wald und im Wasser… Da habe ich aber bei schlechtem Licht und wenn sich der Köter wirklich schnell bewegt aber oft Probleme. Unschärfe und Rauschen sind da nicht wirklich schön… Dazu löst sich jetzt fast schon der Body von der E330 auf, Gummi geht ab usw.
    Jetzt wollte ich mir also die E30/E3 zulegen und nun kommt die E5 auf den Tisch. Hmm… Was tun? Ich will gerne bei Oly bleiben, aber 1500-1600,- sind mir auch zu viel. Wird es evtl. eine leicht abgespeckte E50 geben? Oder jetzt noch günstig ne E3/E30 kaufen? Da bin ich bei der E3 zZ bei ca. 1000,- Alles nicht einfach… Tipps, Vorschläge?

    • Hallo Rainer,

      ich habe die E-5 ausgiebig auf der Messe probiert, die Bildqualität ist wirklich outstanding.

      Aber wenn Du günstig von der E-330 aufsteigen willst, kannst Du Dir mal die E-30 anschauen. Sie hat ein sagenhaftes Preis-/Leistungsverhältnis und ich bin ausgesprochen zufrieden mit ihr. Sucher und Autofokus sind deutlich besser als bei der E-330. Nur Live View “A” fehlt natürlich und den Klappmonitor der E-330 fand ich auch unauffälliger.

      • Hallo Rainer, statt der E-30 wäre die E-620 auch eine günstige Alternative. Sie ist technisch fast baugleich mit der E-30. Einzige Unterschiede sind das Gehäuse (E-30 etwas schwerer) und der Sucher (E-30 größer). Dafür hat die 620 beleuchtete Tasten und ein paar andere Gimmicks.

        Gruss Christoph

  18. Na ja, die E-5 habe ich jetzt seit dem 24.11.2010 und mein Fotohändler ist mir auch noch preislich entgegen gekommen…
    Die ersten “Gehversuche” habe ich gemacht und ich bin absolut zufrieden. Auch der sogenannte “Gimmick” des HD-Video in 720p ist gut gelöst. Bisher hatte und habe auch noch die E-30 und der Unterschied in der Schnelligkeit, der Funktionalität in Extremlicht-Situationen ist schon erstaunlich. Auch die Voranpassung an Lichtsituationen ist hilfreich.

    Der Kamerabody wird übrigens mit einem neuen Akku und ensprechenden Ladegerät mit vier Polen geliefert. Ich habe noch nicht nachgeschaut, was mit dem vietren Kontakt gemacht wird…

    Grüße
    Hermann

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