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Heimkehr in der Zeitmaschine

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Gerade sitze ich im Eingangsbereich des Flughafens in San Francisco und bis zum Abflug werden noch rund 7 Stunden vergehen. Danach gilt es dann knapp 11 Stunden Flugzeit zu überstehen …

Zwei Dinge machen mir dabei Kopfzerbrechen: Da ist einmal die Tatsache, dass ich bei blendendem Wetter mit angenehmen Temperaturen einsteige und bei mutmaßlich grauem Himmel und ganz sicher ungemütlichen Temperaturen aussteigen werde – und dann ist da noch das Ding mit der Zeit …

Abflug in San Francisco ist Freitag 20:00 Uhr. Nach über 12 Stunden Flug (inklusive Umsteigen) kommen wir dann über 2 Stunden früher, also um 17:45 Uhr in Hamburg an – wohlgemerkt am selben Tag.

Ich ahne bereits jetzt, dass ich „leicht quengelig“ in Hamburg eintreffen werde – und dass ich mich ab und an umgewöhnen muss, wenn es um Namen für bestimmte Dinge oder Sachverhalte geht. Nein, ich gehe in Zukunft nicht mehr in den „Restroom“, sondern ins Bad. Nein, hier werde ich „danke“ statt „You are welcome“ hören. Und hier wird auch niemand „Howdie“ sagen, sondern gar nichts, oder vielleicht noch „guten Tag“. Ganz sicher werde ich morgens auch keine „scrambled eggs“ bei McDonnalds essen, sondern – und darauf freue ich mich schon sehr – all die Dinge, die ich in den USA beinahe 4 Wochen vermisst habe.

Vermissen werde ich in Hamburg aber ganz sicher den blauen USA-Himmel, die wirklich netten Temperaturen, die unglaubliche Weite in den Nationalparks und womöglich auch den einen oder anderen Kleinlaster Wagen. Wobei ich – mit genügend Geld ausgestattet – weiterhin zu einem Chrysler PT tendieren würde – auch wenn der für amerikanische Verhältnisse vergleichsweise klein ist.

Autor: Joern

Fotografie und Musik sind ein substanzieller Teil meines genetischen Codes und keine freie Entscheidung.

Ein Kommentar

  1. Och Jörn,

    bitte keinen PT. Den finde ich einfach nur unförmig und hässlich :-)

    Gruß

    Markus

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