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Film: Wer ist Hanna?

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Zugegeben, auch ich wollte wissen, wer Hanna ist, doch nun (wo ich die Antwort kenne) stellt sich schon die nächste Frage: Was kennzeichnet einen guten Action-Film? Für meinen Geschmack gibt’s da viele Möglichkeiten. Wie wäre es z. B. mit wilden Verfolgungsjagden, Kampfszenen und halsbrecherischen Stunts? Im Film wurde all das immer mal gezeigt, nur hat es mich nicht überzeugt …

Wer ist Hanna? Prinzipiell hat die Story ein gewisses Potenzial, nur wurde sie hier etwas wirr verpackt. Einige Szenen sind schlicht unlogisch, bzw. unverständlich (warum wird die Oma erschossen?) und andere sehen leicht ungelenk aus, bzw. sind komplett unglaubwürdig. Die Kampfszenen funktionieren offenbar nur mit schnellen Schnitten. Steht die Kamera etwas weiter weg, bricht die „Action“ doch sehr ein …

Die schönsten Momente wurden für meinen Geschmack gleich zu Beginn des Films gezeigt. Man sah ein kleines „Hexenhaus“ in einem dunklen Wald – nur sehr zurückhaltend von einer Fackel beleuchtet. Da hätte ich gern gestanden und diese (bildlich) wunderschöne Szene mit meiner Kamera eingefangen.

„Wer ist Hanna“ erfüllt keines meiner Kriterien für einen guten Action-Film. Und dass hier Erik Bana mitspielt, hat mich doch sehr verwundert, denn zumindest ihm hätte ich nach „Star Trek“ und „Die Frau des Zeitreisenden“ ein besseres Urteilsvermögen für ein gutes Drehbuch zugetraut. Und Saoirse Ronan in ihrer Rolle als Hanna hat mich auch nicht wirklich überzeugt. Ich fühlte mich eher an Steven Seagal erinnert, der in seinen Rollen (gefühlt) auch immer mit einer einzigen Mimik auskommt …

Jörn Daberkow

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Autor: Joern

Fotografie und Musik sind ein substanzieller Teil meines genetischen Codes und keine freie Entscheidung.

4 Kommentare

  1. Ich stimme der Beurteilung zu! Warum auch zuerst das Mädchen retten, um es dann dazu auszubilden, sich unter Lebensgefahr zu rächen? Langweilig fand ich den Film aber nicht. Den stillgelegten Ostberliner Vergnügungspark fand ich interessant. Die Story des Parks (und seines Besitzers) wäre auch einen Film wert. Man kann das bei Wikipedia nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Spreepark

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