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Film: Sieben Leben

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So langsam wird‘s schwierig für mich, mir Filme anzuschauen. Horrorfilme fallen schon mal grundsätzlich weg, denn bei solchen Streifen erschrecke ich mich ernstlich und bisweilen sogar recht nachhaltig. Aus diesem Grund habe ich es gestern mal mit „Sieben Leben“ versucht …

Sieben Leben

Sieben Leben erzählt die Geschichte von Tim Thomas, der sich als seinen Bruder Ben Thomas ausgibt – um Menschen zu helfen, von denen er sonst nichts erfahren hätte.

Tim ist kein geborener Samariter – er wird von wahrhaft furchtbaren Schuldgefühlen geplagt, weil er das Leben von sieben Menschen auf dem Gewissen hat. Seine Schuldgefühle lassen in ihm einen Plan reifen, den er zielstrebig verwirklicht. Das Dumme an der Sache ist nur, dass er dabei der herzkranken Emely begegnet. Die beiden – wie könnte es anders sein – kommen sich näher und verlieben sich ineinander.

Tim scheint von seinem Plan nicht mehr ganz so überzeugt zu sein, aber die Tatsache, dass Emely mit ihrem Herzen nur noch wenige Wochen zu leben haben wird, hilft ihm letztlich wieder auf seinen Weg zurückzukehren.

Tim erzählt Emely nichts von seiner Vergangenheit, seinen Plänen und welche Rolle er dabei ihr zugedacht hat – er setzt seinen Plan mit Hilfe eines alten Freundes um.

Ich will hier nichts verraten, aber Happy-End-Freunden kann ich „Sieben Leben“ nicht empfehlen …

Nun muss ich meinem persönlichen „No-Go“ Genre Horrorfilme, noch ein weiteres hinzufügen: Liebesfilme, in denen sich die Hauptdarsteller nicht kriegen, kann ich mir auch nicht mehr anschauen. Gibt es etwas schlimmeres, als eine unerfüllte Liebe? Ehrlich, wo ist das Vergnügen, sich so etwas anzuschauen? Ich finde das ganz schrecklich.

So langsam scheint mir, dass einer meiner Freunde recht behält. Er meinte vor einigen Jahren zu mir, dass sogar Bambi noch zu spannend für mich ist.

Tja, was kann ich mir unter den Umständen eigentlich noch ansehen?

Jörn Daberkow

Ergänzende Links

Autor: Joern

Fotografie und Musik sind ein substanzieller Teil meines genetischen Codes und keine freie Entscheidung.

2 Kommentare

  1. Aua! Bambi ist für mich auch heute noch eine heisse Erinnerung, denn es war damals mein erster Film, mit sex. *

    Gerade gestern Abend (ich war dabei, das letzte Weihnachtspäckchen mühseelig mit Goldpapier, Klebestreifen und Schleifen zusammenzubasteln) habe ich mich – trotz Stress und moody blues – schliesslich doch entschlossen kurz ein Auge auf den Video-Recorder zu werfen, um sicher zu gehen dass der für unsere Enkel und Enkelin auserlesene Film sie auch wirklich interessieren könnte… man muss ja auf alles gefasst sein!
    Das Weihnachtswunder ist wiedermal geschehen: nach beinahe zweistündigem Staunen und anhaltender Neugierde (obwohl der Anfang sehr langsam anlief) bin ich dem Helden auf Schritt und Tritt gefolgt!
    Der Titel : “Happy Feet” (Film-animation) von George Miller, Warren Coleman, Judy Moris (2006, Australien/USA-.
    Vielleicht ist der was für Dich ?

    Freundliche Weihnachtgrüsse!
    …ääh, wie schreibt man eigentlich “6″ ???

  2. Hallo Angeli,

    Bambi und Sex? Weiß ich gar nicht mehr! Da muss mir als kleiner Junge irgendwas entgangen sein. :-)

    Happy Feet? Nie gehört. Werde mal die Augen offen halten.

    Etwas vollgestopfte Weihnachtsgrüße zurück

    Jörn

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