Film: Battleship

Battleship ist bereits eine ganze Weile in iTunes zu haben, doch nachdem ich im Oktober letzten Jahres „World Invasion – Battle Los Angeles“ sah, hab ich erstmal einen möglichst großen Bogen um diesen „Streifen“ gemacht, denn die Story schien mir konzeptionell recht ähnlich. Was mich gestern dazu bewog ihn doch noch auszuleihen? Ich habe keine Ahnung …

Battleship und ich haben uns erstmal vorsichtig beschnuppert und das ging schon nach wenigen Minuten schief, denn als ich zwischendurch mal auf „Stopp“ drückte, um mir einen Kaffee zu machen, war der Film weg. Ich musste dann mit dem iTunes-Kundendienst Kontakt aufnehmen und es dauerte nicht lange und der Download wurde mir noch mal durchgereicht.

Battleship erzählt die Geschichte, in der es Wissenschaftlern gelingt, ein Signal an eine weit entfernte, erdähnliche Welt zu verschicken. Wir sagen sozusagen „Hallo“. Wie es in solchen Filmen zwangsläufig ist, kommen die uns dann besuchen. Für das was in der Folge geschieht, lässt man besser den Logik-Sektor seines Gehirns abgeschaltet. Gelingt das, darf man einen typisch amerikanischen Science-Fiction-Action-Kracher sehen, in dem mal wieder genau der Mann die Welt rettet, der uns zu Beginn als denkbar schlechtester Kandidat verkauft wird (gähn). Als es ernst wird, darf er noch mal jede Menge Fehler machen, um dann daraus zu lernen und als noch größerer (gereifter) Retter dazustehen.

Was uns diese Story sagen soll? In jedem Penner steckt mehr Potenzial als gedacht? Ich könnte ganz gut auf derartige – als „Weisheiten“ verpackte Selbstverständlichkeiten – verzichten, aber es ist eh’ nebensächlich, welche Botschaft unsere transatlantischen Nachbarn diesem Film mitgegeben haben, denn hier geht’s in der Hauptsache darum, möglichst schwere Geschütze abzufeuern.

Die Nostalgiker unter uns werden sich freuen, dass ein längst außer Dienst gestelltes Schlachtschiff (inklusive einiger Veteranen) wieder ausgepackt wird – und es derart mit außerirdischen Raumschiffen aufnimmt, dass denen tatsächlich Hören und Sehen vergeht.

Stimmt, mein Text kommt ziemlich abgeneigt rüber, aber ganz so ist es dann doch nicht, denn „Battleship“ fand zumindest ich deutlich besser, als „World Invasion – Battle Los Angeles“. Lässt man sich auf die Schlachtschiff-Story ein, wird man Action- und Effektseitig sehr gut unterhalten. Ich gestehe, dass mir Battleship ganz gut gefallen hat. Kaufen würde ich den Film trotzdem nicht.

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich fand den Film richtig schlecht! Vielleicht, weil es mir nicht gelungen ist, diese selten schlechte und unlogische Story auszublenden. Wer den Film unbedingt sehen will, kommt meiner Meinung nach mit demTrailer aus.

    • Richtig schlecht? Na ja – richtig gut ist er nun wirklich nicht, aber ich hab mir das ganz gern angesehen und fand’s auch unterhaltsam. Battleship hat aber wirklich unlogische Stellen und wenn man sich daran stört, geht es halt nicht … Ich hab’ das zwar bemerkt, es aber trotzdem geschafft, das zu ignorieren. Ich hoffe, dass das jetzt keine Rückschlüsse auf meinen Geisteszustand zulässt. :-)

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