Mein Gott, was für ein geiler Film! Eigentlich habe ich mit meinem ersten Satz schon alles gesagt, aber damit noch keinen vernünftigen Beitrag geschrieben. Fangen wir noch mal neu an …

Meine erste Begegnung mit Batman hatte ich als kleiner Junge – damals in Comic-Form. Viel später kam dann so eine alberne Fernseh-Verfilmung dazu, bei der ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich Batman und Robin völlig peinlich, zum kaputtlachen oder cultig fand. Ich glaube, es war von allem etwas dabei. Der erste Batman-Kinofilm hat mich dann schier umgeworfen. Tolle Szenen und eine waaaaaahnsinns Kulisse namens Gotham City. Ich war völlig begeistert.
Die dann folgenden Kinofilme haben mich allerdings immer weniger fasziniert – inzwischen gibt es glaube ich sogar einige, die ich gar nicht mehr gesehen habe – bis heute …
Batman Beginns zeigt uns Bruce Wayne wie er war, bevor er zu Batman wurde – vom kleinen Jungen, bis hin zum jungen Mann. Kurz gesagt läuft es auf ein immer wieder gern genommenes Handlungsschema hinaus, das auch hier funktioniert: ein großer Sensei (Liam Neeson) nimmt sich seines Schülers an (hier Christian Bale), nimmt ihm die Angst und hilft ihm, sich körperlich und mental weiter zu entwickeln. Letztlich spiegelt der weitere Verlauf der Handlung auch die logische Fortsetzung eines solchen Lehrer-Schüler-Verhältnisses wider: Der Schüler nabelt sich ab.
Gut gelöst finde ich hier, dass sich der besagte Lehrer durchaus von einem (eigenen) moralischen Anspruch leiten lässt – allerdings würde die Durchsetzung dieses Anspruches zum Tode von Millionen Menschenleben führen – etwas, dass Bruce Wayne, inzwischen zu Batman geworden, nicht akzeptieren will – und so kommt es zum Showdown zwischen dem ehemaligen Schüler und dem Meister, der ihm so viel zeigte …
Batman Beginns lebt nicht nur von einer jederzeit faszinierenden Handlung und einer wunderbaren Geschichte, sondern auch von vielen guten Schauspielern wie Morgan Freemann, Michael Caine und Rutger Hauer, der mich besonders in Blade Runner begeistert hat. Nebenbei macht es viel Spaß, Batmans erste Waffen kennen zu lernen – und den Mann, der sie entwickelt hat.
Ich mag ja eigentlich keine Prequels, aber Batman Beginns ist der reine Wahnsinn.
Jörn Daberkow
Ergänzende Links


20. Juli 2008 um 14:48 Uhr
Hallo Jörn, habe gerade einen schwachen Wlan gefunden. Ausnutzen natürlich, auf jeden Fall wünsch ich alles gute aus dem Urlaub. Das Wetter zum kotz..äh..zum heulen. Dein Artikel sagt alles. Gruß, FRED
20. Juli 2008 um 14:53 Uhr
Hi Fred,
versuch’ die Zeit trotzdem zu genießen. Immerhin bist du mal weg von zu Hause und siehst andere Dinge.
Viel Spaß noch!
20. Juli 2008 um 14:54 Uhr
Ach ganz vergessen, der Film richtig super.
20. Juli 2008 um 14:55 Uhr
Oh die Sonne kommt. Bestimmt hast du alle Daumen gedrückt. FRED
20. Juli 2008 um 15:02 Uhr
Der Film ist echt klasse. Ich wusste gar nicht, dass du den auch schon gesehen hast. Im Kino?
20. Juli 2008 um 15:06 Uhr
DVD mein lieber.
20. Juli 2008 um 15:06 Uhr
Hab ich bei mir im Archiv..
20. Juli 2008 um 15:12 Uhr
Kann ich verstehen.
20. Juli 2008 um 15:39 Uhr
Der über dir ist doch auch ein Superheld. Den Ganoven gehts an den Kragen, den anderen bringt er gutes.
20. Juli 2008 um 15:40 Uhr
Genau so einer ist das, jetzt weiß ich es wieder.