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Film: Avatar – Aufbruch nach Pandora

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Im Gegensatz zu 2012 (habe ich immer noch nicht geschafft) war ich heute in Avatar! Gesehen habe ich die 3D-Version und ich bin von beidem total begeistert. Vorweg: Avatar ist eine gefühlsbetonte Schnulze mit Happy End. Genau das richtige für so einen „harten Knochen“ wie mich!

Avatar - Aufbruch nach Pandora

Avatar lebt von den typischen Elementen amerikanischer Filme – ein Mann und eine Frau lernen sich kennen und lieben (hier über die Grenzen einer Spezies hinweg), natürlich folgt auch das unvermeidliche Missverständnis, das die beiden auseinander bringt und die Auflösung desselben, was sie letztlich nur noch enger miteinander verbindet. Und ebenso natürlich muss es in einem solchen Film auch einen Bösewicht geben – hier in Form eines raubeinigen 3-Narben-Generals, der auch als fleischgewordener Terminator überzeugend gewesen wäre, denn er überlebt bis – beinahe – zum Schluss jeden Versuch, ihn vom Leben zum Tode zu befördern.

Mit den blauen Na’vi wird zudem ein zusätzliches Element „aufgemacht“, das den Zuschauer für den Film einnehmen soll: Wesen, die mit der Natur ihrer Welt im Einklang leben. Ein Ding, dass sich wohl viele Menschen auf abstrakte Weise wünschen.

Der geneigte Zuschauer fragt sich bis ins zweite Drittel des Films, wie denn wohl der im realen Leben an einen Rollstuhl gefesselte Ex-Marine und die junge aber rund 3 Meter große Na’vi zusammenfinden sollen – aber keine Sorge, es gibt eine Lösung, die – im Rahmen dieses Handlungs-Universums – zu überzeugen vermag. Typisch auch irgendwie, dass gerade dieser Ex-Marine als “Krieger” dazu ausersehen wurde, die Na’vi zu retten …

Ich habe im Film so manche Träne vergossen, aber ich bin auch ein sentimentaler Narr. Der Film ist doch ziemlich amerikanisch, nur ist genau das halt einer der Gründe dafür, dass Avatar so gelungen ist. So ein Film wäre in Deutschland nicht mal möglich gewesen. Traurig irgendwie …

Jörn Daberkow

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Autor: Joern

Fotografie und Musik sind ein substanzieller Teil meines genetischen Codes und keine freie Entscheidung.

6 Kommentare

  1. Tönt gut, will den Film auch umbedingt noch anschauen.

  2. Werde ich machen. Und du gehst 2012 anschauen ok? Der ist auch verdammt gut.

  3. Hat Recht! Muss (und will) ich auf jeden Fall noch machen. Das ist auch einer der Filme, die man im Kino gesehen haben sollte.

  4. Guten Abend lieber Jörn, dein Kommentar zum Film, veranlasst mich nun auch aufzuspringen, um ins Kino zu gehen. Das du so manche Träne vergossen hast, uns das auch noch mitteilst, davor ziehe ich den Hut. Einen schönen Abend, Fred.

  5. Wenn ich ganz hinten sitze, dann rollen die Tränen wenigstens nicht an mir vorbei.

  6. Hallo Yves,

    IST gut! Doch, wirklich. Schau dir den Film unbedingt an – und berichte mal, wie er dir gefallen hat.

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