Leckere Brötchen am Morgen vertreiben Hunger und Sorgen? Beinahe, denn in den letzten Wochen und Monaten habe ich immer häufiger nicht an den Brötchen, sondern an den Preisen zu kauen gehabt … Ein Brötchen mit Sonnenblumenkernen kostet mich 55 Cent – ich esse 4 Stück, bevor ich satt werde. Das macht dann 2,20 Euro. Schluck …
Von den 4 besagten Brötchen bin ich etwa 3-4 Stunden satt, danach schleiche ich wieder in Küche und suche nach Dingen, die nicht zurückbeißen. Ein frisches und noch ganz warmes Landbrot kostet mich 1,79 Euro – davon werde ich aber mehr als einmal satt …
Ich weiß nicht, ob die Rohstoffpreise für Brötchen und Brote so unterschiedlich sind, oder ob der Aufwand für Brötchen trotz weniger Teig so viel größer ist – jedenfalls kaufe ich keine Brötchen mehr. Die „Jungs“ sind mir einfach zu teuer. Obwohl ich ja derzeit händeringend nach einem Job suche, kann ich mir die 2,20 Euro noch leisten, aber ich will es einfach nicht mehr, weil das Verhältnis für mich nicht mehr stimmt. Und so ein frisches Landbrot hat nebenbei auch was!
Wie siehst du das?


2. Januar 2010 um 16:55 Uhr
Mein lieber Jörn,
zuerst einmal alles alles Gute für das noch neue Jahr !
Ich hoffe doch, dass wir uns demnächst einmal wieder über den Weg laufen werden und ich werde dann mit Vergnügen für die Brötchen sorgen
! Ja, ich weiss, natürlich kannst Du sie selber bezahlen, so aber werden sie Dir besser schmecken.
Siehst Du, das Problem unserer Generation ist doch folgendes – wir gehören a. noch zu den in DM Umrechnern und b. sehen wir aus unserer wahrscheinlich recht auf Sparsamkeit ausgerichteten Erziehung gewisse Verhältnissmässigkeiten komplett anders
Und das Verhältnis Brötchen zu Brot stimmt gar nicht. Aber mein Lieber, das stimmte noch nie ! Auch nicht zu DM Zeiten. Und Du weißt, was großer Nachfrage unterliegt wird entsprechend teuer verkauft. Und bitte ziehe auch mal in Betracht, dass sich die Preise im allgemeinen alle 7 Jahre verdoppeln. Das haben wir zwar noch lange nicht erreicht, aber eben in Teilbereichen schon.
Also Jörn, nimm´s gelassen hin, Du wirst es nicht ändern und schmecken tun sie ja doch
Grüsse vom Niederrhein
Joerg
2. Januar 2010 um 17:30 Uhr
Hi Jörg,
dir auch alles Gute für 2010!
Das mit dem gemeinsamen Frühstück können wir gern mal angehen! In der Winterzeit müssen wir das aber extern machen. Diese Wohnung ist einfach zu klein für Gäste (zeigen kann ich sie dir aber gern!).
Ansonsten würde ich das Schweinske vorschlagen …?
Wir könnten ja auch was Größeres draus machen – das mit einem Apfelwahn-Frühstück kombinieren oder so. Können wir ja bei Gelegenheit mal per Mail klären.
Bis dann!
Jörn
2. Januar 2010 um 20:23 Uhr
Brötchen beim Bäcker kaufen? Ist bei mir seit Jahren schon vorbei.
Wir kaufen die tiefgefrorenen von Coppenrath und Wiese. Das sind keine Luftbrötchen und schmecken meiner Meinung nach besser als die überteuerten beim Bäcker. Da habe ich 9 weiße Brötchen für 1,50 Euro. Auch wenn ich noch die Stromkosten vom Backofen dazurechnen muss. Immerhin backe ich min. 4 Brötchen auf u. da halten sich die Stromkosten noch in Grenzen.
Und Brot vom Bäcker oder Supermarkt kaufen wir auch seit langen nicht mehr. Warum? Man weiß wirklich nicht was drin steckt. Bei uns sorgt eine Brotbackmaschine für das frische Brot aber keine Fertigmischungen , sondern Einzelzutaten. Das Brot sieht zwar nicht so perfekt aus wie beim Bäcker, aber es ist für mich das gesündeste was ich zu mir nehmen kann.
2. Januar 2010 um 20:27 Uhr
Hallo Erich,
die Brote, die ich bisher aus Selbstback-Brotmaschinen gegessen habe, fand ich alle nicht so gut … :-/
Ich bin im Augenblick ziemlich mit dem Landbrot zufrieden. Geschmacklich ist es klasse – dass da so gute Zutaten drin sind, glaube ich allerdings auch nicht.
7. Januar 2010 um 20:45 Uhr
Wie wär’s denn dann mit Brot in Form von Flüssigkost? Auch als Gerstenkaltschale bekannt, da weiß man doch dank Reinheitsgebot dann auch genau, was d’rin steckt…
Andreas
7. Januar 2010 um 21:45 Uhr
Na ja – der Sättigungseffekt hält sich doch sehr in Grenzen – und das Zeug ist reichlich sauer … Ich hätte mein Frühstück dann doch lieber etwas fester.