Meinem iMac 27 Zoll lag (weil ich nicht aufgepasst habe) die kleine Bluetooth-Tastatur bei. Und obwohl ich wirklich darum bemüht war, mich mit dem Teil zu arrangieren, stimmte der Komfort einfach nicht. Ein separater Zahlenblock ist doch erheblich flinker zu nutzen, als die obere Reihe des kleinen Keyboards – und auch sonst hat’s irgendwie nicht gepasst. Natürlich kann man vorwärts-löschen auch mit einer Tastenkombination umsetzen, aber wozu zwei Tasten verwenden, wenn’s auch mit einer geht?
Vermisst habe ich außerdem die Möglichkeit, per Taste C von einem optischen Medium zu starten, denn das geht mit Bluetooth schon deshalb nicht, weil der Computer beim Neustart noch gar nicht weiß, was Bluetooth überhaupt ist.

Damit sind die Vorteile der großen Tastatur aber noch nicht abgehandelt. Nett ist nicht nur die Tatsache, das hier keine Batterien benötigt werden, sondern auch die beiden USB-Plätze und das Gewicht, denn beim Tippen liegt die Große doch spürbar satter auf dem Schreibtisch. Überhaupt muss ich wieder mal feststellen, dass das Apple Keyboard schwer zu schlagen ist. Der Widerstand der Tasten ist optimal gewählt. Man kann sehr schnell schreiben und die mechanische Rückmeldung ist – ich muss es mal so platt sagen – wie für mich gemacht. Ohne jeden Scherz: Ich möchte nie wieder auf so ein Schreibgefühl verzichten müssen. Besser geht es wirklich nicht.
Doch auch die Bluetooth-Tastatur wird nicht arbeitslos! Ich werde sie in Zukunft als Keyboard für mein iPad einsetzen.
Jörn Daberkow
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28. September 2011 um 13:21 Uhr
Ich mag die platzsparende, kleine Bluetooth-Tastatur. :)
Den Ziffernblock brauchen eben nur die wenigsten Kunden (Buchhalter, … ;) ), und für die gibt’s von Logitech entsprechende Lösungen. Daher find ich’s ganz okay, dass Apple zu jedem iMac nur noch die Bluetooth-Lösungen beilegt. Was mich daran nervt? Die Verbindung geht seit Lion öfters verloren … Dafür kann die Tastatur aber nix.
Was das Schreibgefühl angeht: Da ist sie echt unerreicht! Hab hier grade wieder zwei Tastaturen zum testen und auch eine “Kopie” des Apple Keyboards probiert, und mit jeder ist man nur halb so schnell. :D
28. September 2011 um 16:01 Uhr
Ich habe es gerade mal ausprobiert, mit “C” von der System-CD starten geht schon mit der Bluetooth Tastatur. Auch mit der ALT-Taste starten und z.B. eine Bootcamp Partition mit Windows als Startvolume auswählen funktioniert.
Alle anderen genannten Vorteile der großen Tastatur kann ich bestätigen. Wer daran gewöhnt ist, am (Mac) Laptop zu schreiben, vermisst den Zahlenblock wahrscheinlich nicht.
28. September 2011 um 19:53 Uhr
Wie jetzt? Du kannst von der Bluetooth-Tastatur booten?! Echt? Wie ist das möglich? Das System ist doch noch gar nicht da?!
Oder hab ich irgendwas falsch gemacht? Bei mir ging das nicht … :-( Kann doch aber eigentlich nicht angehen. Entweder geht’s bei allen, oder bei niemandem …
Auf dem MacBook (meiner Frau) vermisse ich den Zahlenblock irgendwie auch nicht, aber vor dem richtigen Computer schon. :-)
Jörn
29. September 2011 um 00:21 Uhr
Es kommt schon mal vor, dass das Keyboard nicht erkannt wird, gerade unter Lion. Aber zu 99% funktioniert es. Wie Hannes sagt, manchmal geht die Verbindung verloren, aber eigentlich nicht beim Start. Mit der ALT-Taste mache ich das öfter, wegen der Windows Partition. Mit C habe ich heute erst probiert, das ging auch sofort. Technisch kann ich das nicht erklären, dazu habe ich zu wenig Ahnung. Vielleicht besteht das System aus mehreren Teilen und Bluetooth ist gleich am Anfang dran?
29. September 2011 um 07:04 Uhr
Ich hätte die “Taste-C-Funktion” beim Wechsel von Snow Leopard auf Lion gebracht. Ging aber nicht. Vielleicht war ich ja zu ungeduldig …
29. September 2011 um 14:17 Uhr
Mhmm… von Lion gibt es doch gar keine CD?!
29. September 2011 um 14:43 Uhr
Nein, aber die kann man sich selbst machen. Das Web ist voll von Anleitungen zu dem Thema. Ich wollte nicht updaten, sondern frisch und komplett neu installieren.
29. September 2011 um 15:56 Uhr
Ich habe meine ab-Werk-Snow-Leopard-CD verwendet. Lion habe ich aus dem App-Store, man sollte aber ein Backup anlegen, da hast du schon Recht!
29. September 2011 um 17:57 Uhr
Hi Jürgen,
der Backup-Gedanke ist es ja nicht allein. Ich möchte halt nicht updaten, sondern neu installieren. Wenn ich Lion aus dem App-Store ziehe (geht ja so oft man möchte), kann ich es nur “drüberbügeln” und das stört mich eben. Ich gucke dieses Update-Konzept auch nur mit äußerst mäßiger Begeisterung an.