apple_start

Apple iPad: Google docs

| 12 Kommentare

Die Idee, mit diversen Computern Zugriff auf Zentral gespeicherte Dokumente zu haben, ist nicht neu, aber immer noch sehr praktisch. Netzwerke bieten diese Möglichkeit ja schon lange – und mit Google docs geht es auch über’s Web. Wie sieht’s denn eigentlich aus, wenn man auf dem iPad mit Google docs arbeiten möchte? Funktioniert das? Immerhin kann es unterwegs öfter mal vorkommen, dass man auf externe Dokumente Zugriff haben möchte …

Die Antwort gleich vorweg: Es funktioniert zwar (Google Desktopansicht aufrufen), aber nicht wirklich gut, denn obwohl man mit dem iPad durchaus etwas in ein neues Google doc-Dokument eintragen kann, ist die Arbeit damit nicht wirklich komfortabel. Es fängt schon damit an, dass der Zeilenumbruch nicht korrekt funktioniert. Der Text verschwindet beim Schreiben hinter der Fensteroberkante.

Noch nerviger ist, dass es zwischen Textverarbeitung und iPad keine Kommunikation gibt, soll heißen: Möchte ich groß schreiben, muss ich (natürlich) die Umschalttaste drücken. Die Funktion wird allerdings nicht automatisch abgeschaltet, sondern bleibt aktiviert. Wenn ich also das Wort Baustelle schreiben möchte, muss ich für das B die Umschalttaste zum Großschreiben drücken und danach die Großschreibung gleich wieder deaktivieren. Das ist etwas uncool … Selbstredend, dass das mit der Texteingabe über den Mac einwandfrei funktioniert.

Wer also Google docs auf dem iPad verwenden möchte, kann das zwar tun, aber Spaß bringt’s noch nicht.

Hoffen wir einfach mal auf ein Update, bzw. auf eine iPad-App (die ja kommen soll).

Jörn

Autor: Joern

Fotografie und Musik sind ein substanzieller Teil meines genetischen Codes und keine freie Entscheidung.

12 Kommentare

  1. Die Lösung GoogleDocs ist leider halbgar und wie bei vielen Projekten aus Googles Schmiede ist der User der Betatester. Beschweren fällt natürlich schwer, da kostenlos, aber es nervt halt doch.
    Ich hoffe mal, dass Apple endlich eine bezahlbare Cloud schafft, direkte Anbindung an Pages, denn auch die iWork Lösung ist auch nicht optimal.

  2. Ich benutze seit einiger Zeit PlainText auf dem iPhone, das greift auf deinen Dropbox-Account zu und legt dort Textdateien ab. Funktioniert sehr gut und einfach.

  3. Was mich an Google stört sind die Geschäftsbedingungen. Man muss Google quasi freien Zugriff auf den Content erlauben.

    Das ist bei einer Lösung mit Dropbox anders.

    • Moin Andreas,

      nur hast du über Google docs halt ein Textverarbeitungsinterface und musst keine eigene Software auf dem iPad haben. Ich finde, dass das auch ein Vorteil ist. Aktuell fände ich es auch noch sehr umständlich, über das iPad Dokumente mit anderen Usern zu tauschen.

  4. Natürlich ist das ein Vorteil, aber jeder Kunde würde mir die Geschäftsbedingungen um die Ohren hauen. Privat kann das ja jeder für sich selbst entscheiden.

    Übrigens kann man auch bei dem freien Dropbox Account Ordner anlegen die man dann anderen Personen die auch Dropbox nutzen freigeben kann. So kann man dann auch Worddokumente gemeinsam bearbeiten, sogar mit Windows Nutzern.

  5. Ich kann privat nix mit iWork anfangen.

    Grund: mangelnde Kompatibilität mit Office unter Windows.

    Gruß
    Karl

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*