Am 23. Februar 2011 zog das aktuelle Pentax-APS-C-Flaggschiff bei mir ein und seit dem habe ich damit reichlich fotografiert. Feeling und Bedienung sind im Vergleich zu meiner vorigen DSLR deutlich anders. Unterschiede spürt man vor allem dann, wenn man die K-5 in die Hand nimmt, denn meine Neue ist nicht nur kleiner, sondern auch leichter.

Nachdem ich mich an das geringere Gewicht gewöhnt hatte, konnte ich dem sogar etwas abgewinnen – vor allem, wenn ich mich an eine ganz spezielle Wanderung in San Francisco erinnere, bei der mich der (alte) Inhalt meiner Kameratasche beinahe in den Wahnsinn getrieben hätte …
Das Gehäuse der K-5 ist mir allerdings immer noch etwas zu klein. Eine Kamera sollte zumindest für meine Hände mehr Umfang bieten und dabei gehöre ich noch zu den Männern, die vergleichsweise kleine Hände haben.
Wirklich gut sind der Sucher und die Schnelligkeit der K-5. Im RAW-Format lassen sich sieben 16 MP-Fotos in der Sekunde auf die Speicherkarte bannen. Speicherkarte … Genial finde ich, dass Pentax hier SD-Karten verwendet, denn die lassen sich direkt in meinen iMac einsetzen. Bilder können so sehr bequem (und schnell) übertragen werden.
Nebenbei musste ich mich auch in Sachen Bildoptimierung umgewöhnen. Fotos aus meiner ehemaligen Kamera waren anders zu optimieren, als jene, die ich nun aus der K-5 bekomme. Die K-5 scheint erheblich mehr Reserven in Sachen über- und unterbelichteter Bereiche zu bieten. Hier kann ich (zumindest gefühlt) oft auch dann noch Strukturen zurückholen, wenn bei meinem vorigen Modell „nix mehr zu holen“ war.
Eine Ähnlichkeit gibt es allerdings: Genau wie meine alte Spiegelreflex scheint auch die K-5 einen Hauch zur Überbelichtung zu neigen. Ich fotografiere deshalb oft mit einer leichten Minuskorrektur.
Mein „fast-immer-drauf“ ist seit kurzem das Pentax smc FA 50mm / 1,4. Diese Festbrennweite wird zwar nicht mehr hergestellt, aber ich konnte es trotzdem noch bekommen. Dieses Glas macht mich fast so zufrieden, wie mein damaliges smc FA 43 mm / 1,9 Limited (Gott hab es selig!). Wenn ich mal eine längere Brennweite brauche, setze ich ein 105mm / 2,8 Makro ein. Mit beiden Gläsern läuft die K-5 zur Hochform auf.
Wie gut die K-5 schon auf dem “Papier” aussieht, kann man sich über den DxO Sensor-Vergleich anschauen. Da habe ich einmal die EOS 7D verglichen (die einen etwas kleineren Sensor hat) und dann noch die aktuellen Vollformat-Modelle (ein Klick vergrößert das Bild).
Der Screenshot zeigt, dass die K-5 vor allem in der Dynamik punktet.
Ich bin mit der Pentax K-5 so zufrieden, dass ich mich immer noch über den Kauf freue.
Jörn Daberkow
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