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12 Tage Mallorca

3.Juli 2009 496 mal gelesen Noch kein Kommentar

Schönes Wetter auf Mallorca bedeutet ab Mitte Juni vor allem eines: nahezu durchgängig schwitzen. Wir sind am 17. auf der Insel eingetroffen und da war es bereits so warm, dass ich einige Tage brauchte, um mich an die Hitze zu gewöhnen. Am 25. legte die Temperatur dann noch mal deutlich nach. Die Nächte waren so heiß, dass man kaum noch Schlaf fand. Warum ich trotzdem jedes Jahr nach Mallorca fliege? Ganz einfach, ich liebe diese Insel.

Nach Colonia zu kommen, ist schon seit Jahren so unspektakulär, wie nach Hause kommen nur sein kann. Als erstes werden die Einkäufe ausgepackt und in den Kühlschrank gelegt und dann eine Kleinigkeit gegessen. Von der Terrasse begrüßt man dann noch das deutsche Übersiedlerpaar auf der anderen Straßenseite (man kennt sich seit Jahren) und guckt, ob der Fernseher inzwischen mehr deutsche Sender empfängt (nein, nur ZDF und Kabel 1).

Bei all den Veränderungen und Ungewissheiten in meinem anderen Leben in Deutschland tut diese Art Kontinuität schon richtig gut.

Nach einigen Tagen, die mit im Meer baden, schlafen und ausruhen angefüllt waren, gab‘s dann aber doch noch was Neues: Es gibt auf Mallorca jemanden, mit dem ich bereits um die 2 Jahre maile … Andreas kommt ebenfalls aus Deutschland und lebt nun mit seiner Frau auf Mallorca. Beide verdienen ihr Geld mit der Ausrichtung von Events für Firmenkunden. Andreas und ich haben uns über das Web kennen gelernt. Er hat mal auf meiner alten Seite Mallorca Impressionen einen Kommentar hinterlassen. Darüber sind wir miteinander ins Gespräch gekommen. In diesem Jahr hatten wir uns schon vor dem Urlaub ganz locker verabredet und aus dieser lockeren Verabredung ist dann ein reales Treffen geworden. Es ist immer wieder spannend, jemanden in echt kennen zu lernen, mit dem man schon länger über Mail in Kontakt ist. Andreas‘ und Petras Haus entpuppte sich dann als abgefahrenes Domizil der Extraklasse und die Aussicht stand dem Haus kein bisschen nach.

Die übrigen Tage vergingen dann genau so, wie sie begonnen hatten: Mit im Meer baden, viel Schlafen und ausruhen.

Natürlich war ich auch mehrmals täglich über das WLAN des Hostal Doris im Web und habe ein paar „jobtechnische Kleinigkeiten“ erledigt. Aber auch das gehörte zu der Art Kontinuität, die mir so gefällt.

Bilder habe ich in diesem Urlaub um die 1.000 gemacht – und ein Paar davon möchte ich dir jetzt zeigen.

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Jörn





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