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Schöne Aussichten

15.Juni 2009 411 mal gelesen 4 Kommentare

Was bin ich froh … Die letzten Arbeitstage waren wieder schier endlos. Selbst morgens um 6 aufstehen bedeutet nicht automatisch, dass man abends um 22 Uhr Feierabend hat. Aber heute konnte ich alle Jobs so weit abschließen, dass ich beruhigt abfliegen kann. Badehosen habe ich gleich drei Stück eingepackt. Wenn ich allerdings aus dem Fenster schaue kann ich kaum glauben, dass ich die auch brauchen werde. Bei dem Anblick möchte ich immer noch eine zweite lange Hose einpacken – und wenigstens eine dicke Jacke …

Wenn ich dann auf Mallorca aus dem Flieger steige weiß ich allerdings meist sofort, dass ich da falsch gelegen hätte. Die nächsten Tage sollen dort immer über 30° liegen und das Meer hat angeblich bereits 23° Für so einen Norddeutschen aus Hamburg klingt das fast schon unglaublich …

Worauf ich mich am meisten Freue? Auf den blauen Himmel, auf den typischen Duft dieser Insel, auf das türkisfarbene Meer, auf Colonia Sant Jordi und auf die Sonne. Nett ist auch dieses Gefühl, gegenüber vom Terminal in den gebuchten Mietwagen zu steigen. In dem Moment, in dem ich die Autotür zuziehe, bin ich wieder zu Hause.

Ach ja – „gut“ finde ich auch, dass TUIfly uns „nur“ dreimal umgebucht hat. In meinen Augen ist es schlicht unverschämt, was sich einige Fluggesellschaften erlauben. Wenn ich einen bestimmten Flug buche, will ich den auch haben. Sonst könnten die Gesellschaften ja gleich dazu übergehen und nur noch den Tag oder die Woche verkaufen, an dem das Flugzeug fliegen soll.

Einer meiner Söhne hat mal einen Flug nach Lissabon gebucht, weil er dort an einer Freefight-Veranstaltung teilnehmen wollte. Kurz bevor der Flug gehen sollte, hat man den Start so weit verschoben, dass er nicht mehr antreten konnte.

Schnell zum Thema zurück, bevor ich mich aufrege …

Schräg irgendwie, dass ich trotz Mallorca fast nur noch an die USA denken kann. Mal sehen, wie weit ich dort mit meinem „Urlaubsenglisch“ komme. Gestern habe ich da tatsächlich noch was Neues gelernt … Ich mag die deutsche Sprache schon sehr, weil man so viele Nuancen ausdrücken kann. Aber die Amerikaner / Engländer haben immer so witzige Wendungen, die im Deutschen nicht so richtig funktionieren würden. Das sind Sachen wie „Meet you on ten“, oder „Sunny Side Up“ / „Done over easy“. Manchmal scheint der englische Begriff allerdings überhaupt nichts mit der Sache zu tun zu haben – z. B. bei „Double speed“. Das kann schon „doppelt so schnell“ bedeuten, wird aber auch für 12-saitige Gitarren verwendet.

Egal, im Deutschen gibt‘s auch jede Menge Zeug, was mehr oder weniger sinnfrei ist.

Ich werde mich dann demnächst sinnfrei im Meer wälzen. :-D

Jörn





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4 Kommentare »

  • Angeli schrieb:

    Viel Spass dabei !
    mfg :)

  • admin (Autor) schrieb:

    Hi Angeli,

    danke! :-)

    Jörn

  • Andreas schrieb:

    „Double speed“… ist doch logisch: doppelt so viele Saiten, also auch doppelte Spielgeschwindigkeit, klar?
    ;-)
    Andreas

    ‘nen schönen Urlaub!!!!!!!!!!!!

  • admin (Autor) schrieb:

    Scherzkeks! ;-)

    Danke. Freu mich auch schon, endlich aus diesem Dauergrau herauszukommen.

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