Starr vor Entsetzen! Eben noch fuhren sie lachend über die holprige Landstraße Richtung Lausanne, als irgend etwas plötzlich die Zeit angehalten hatte. Unnatürliche Stille umgab sie. Der Schock über das unbegreifliche Phänomen war nicht mal ansatzweise abgeklungen, als sie ein schweres Motorrad unglaublich langsam auf die Frontscheibe ihres Autos zufliegen sah. Sie verstand nichts und sah fragend zu ihrem Mann herüber, der ihren Blick traurig erwiderte. “Verzeih’ mir, du wirst gleich sterben und ich kann dich nicht retten”.
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Nach über einem Jahr “Sendepause” ging gestern endlich ein neuer Beitrag auf dem Hamburger Fotoblog online. Warum das so lange gedauert hat? Nun – diese lange Pause war schon irgendwie freiwillig, wobei “freiwillig” hier für “andere Dinge waren wichtiger” steht. Tatsache ist, dass eine neue Serie für das Hamburger Fotoblog meist viel Arbeit macht. Anfragen müssen verschickt werden und im Falle einer Zusage müssen Verabredungen getroffen werden. Gestern hat’s dann geklappt und ich konnte das MTC besuchen.
Hamburg, 17. Juli 2010 – heute hatte ich wieder die Gelegenheit, eine Hochzeit zu fotografieren. So ein “Job” ist immer ein Ding, das mir Unbehagen bereitet. Die Verantwortung könnte kaum größer sein, ist diese Feier im Idealfall doch einzigartig im Leben zweier Menschen … Ich habe auf der bulgarisch-orthodoxen Hochzeit rund 390 Fotos gemacht – bei brütender Hitze und zu Beginn schlechten Lichtverhältnissen. Hinterher war ich überrascht, dass sich meine E-3 im High-ISO-Bereich doch so gut geschlagen hat.
Gedanklich schrieb ich diesen Beitrag bereits, während ich den neuen Kleiderschrank noch aufbaute. Ich hatte ein paar Überschriften im Sinn, die zu Beginn in etwa so klangen: „Das Paxt du“, oder (schon deutlich weiter am Schluss): „Jetzt habe ich die Paxen aber dicke“ – nur sucht das natürlich kein Mensch bei Google und so blieb es vorsichtshalber beim sachlichen “Ikea Pax”.
Wer mit halbwegs offenen Augen die politischen Entscheidungen verfolgt, die in diesem Land getroffen werden (oder eben nicht getroffen werden), verfällt entweder in Resignation, in eine Verweigerungshaltung, oder er/sie radikalisiert sich … Ich habe inzwischen jeden Glauben an eine wirkliche politische Erneurerung zu meinen Lebzeiten verloren und das macht mich hilflos und wütend. Was genau ich in Deutschland sehe (und vermisse), wurde heute nahezu perfekt von einem Artikel auf Spiegel Online wiedergegeben – den möchte ich dir nun ans Herz legen.
Die wenigsten Menschen in meiner Nähe wissen, dass ich in den 70ern wirklich lange Haare getragen habe – woher auch? Ich habe fast keine mehr – und die, die noch da sind, werden regelmäßig auf einen Millimeter „Länge“ gekürzt. Heute sah ich über PhotoFunia allerdings, wie ich inzwischen mit langer Mähne aussehen würde …
Heute hat’s mich mal wieder in die Stadt gezogen – jene Stadt, die ich sonst immer nur höre, aber selten sehe. Ich höre sie zum Beispiel dann, wenn ich im Klövensteen ganz allein Spazieren gehe und kurz innehalte … Dann ist von Ferne dieses typische Brausen und Rauschen zu hören, dass von unzähligen Dingen in der Stadt produziert wird.
Wer jemals Comics gelesen hat, kennt auch Superhelden. Legendär sind Superman, Batman, oder Spiderman. Alle drei hier beispielhaft genannten Figuren haben auch ein privates Leben, in dem sie – zum Teil – um ihre Existenz kämpfen müssen (man denke nur an den armen Peter Parker, der seine Spiderman-Fotos für „billiges Geld“ hergeben muss). Unsere drei Superhelden sollten allerdings langsam mal in Rente gehen und Nachfolgern Platz machen. Ich hätte da einen …
Nachdem ich gestern von einer wirklich beispiellosen Pechsträhne verfolgt worden bin und das ganze heute nahtlos weiterzugehen scheint (mir ist im Halbschlaf der volle Kaffeefilter umgekippt), habe ich für heute beschlossen, dass ich vorsichtshalber bewegungslos auf meinem Stuhl in meinem Home-Office sitzen bleiben werde.
Wider erwarten wurde das Wetter in diesem Jahr doch noch mal schön. Das ist insofern verwunderlich, weil der Sommer noch gar nicht vorbei ist und ich eigentlich nicht damit gerechnet hätte, dass in Hamburg doch noch mal dieser „komische gelbe Ball“ am Himmel erscheinen würde, wegen dem ich im letzten Jahr ständig die Augen zusammenkneifen musste. Ich hatte Zeit, die Gelegenheit war günstig und hurtig packte ich meine drei Dinge zusammen …
Andeas Ecker und ich kennen uns schon seit ca. 5 Jahren. Ich halte ihn und sein Schaffen in Sachen Musik für extrem kreativ. Seine Art Musik zu machen vereint eine Vielzahl von Stilen, Nationalitäten und Klängen auf so gekonnte Weise, dass diese Musik weitab von meinen eigenen Möglichkeiten steht. Ich mag nicht alles, aber zumindest handwerklich ist „In Kananga“ wieder umwerfend gut gemacht.
Es ist schon ein Kreuz mit dem Mannsein … Was alles von einem erwartet wird – unglaublich! Da soll man Söhne zeugen, ein Haus bauen, darf nicht weinen und so weiter. Nun, meine Aufzählung der Dinge, die von einem Mann erwartet werden, war noch nicht ganz vollständig. Nicht vergessen, aber auch noch nicht erwähnt habe ich, dass jeder Mann (wer denkt sich dieses Zeug eigentlich aus?!) in seinem Leben auch noch einen Baum pflanzen soll.
Ist es klug, an einem Fotografiewettbewerb teilzunehmen? Vielleicht, immerhin weiß man hinterher, wo man mit seinen Bildern steht. Ich habe das bisher aus Gleichgültigkeit gelassen – und ein gewisser Aufwand ist auch immer damit verbunden, aber scheinbar war heute irgendwas anders und so habe ich ein kleines Portfolio von Bildern zusammengestellt und meinen Link bei SCREENings platziert. Nun bin ich gespannt, ob ich noch mal was hören werde …
Hausboote haben auch heute noch ein besonderes Flair und so habe ich mich gefreut, in der Nähe von San Francisco / Sausalito plötzlich und überraschend vor dem Issaquah Dock zu stehen. Dort soll der bekannte Otis Redding Song – (Sittin’ On) The Dock Of The Bay entstanden sein. Wenn man sich diese „Siedlung“ so anschaut, spiegelt sie tatsächlich viel von der entspannten Musik wider.
Wer kennt sie nicht: Namen wie Beverly Hills, Sunset Boulevard, Walk of Fame, Venice Beach … Ich war neugierig, mir diese Orte und Straßen einmal in echt anzusehen. Ursprünglich „kannte“ ich all das nur aus Serien wie Beverly Hills 90210, oder Melrose Place. In echt habe ich den durch das Fernsehen bei mir erzeugten Glanz dann aber vergeblich gesucht. Beverly Hills und Co haben sich als überlaufene und nicht mal schön anzusehende Örtlichkeiten entpuppt …
Heute sind wir in Hemet angekommen. Hemet ist eine Zwischenstation auf dem Weg nach San Diego, bzw. (genauer) Oceanside. Leider liegt für Kalifornien eine Unwetterwarnung vor, aber vielleicht ist das ja auch mal ganz interessant?! Womöglich lassen sich bei der Gelegenheit coole Bilder machen? Weiß hier jemand, wie die Lichtverhältnisse im Auge eines Tornados sind? Blitze werde ich dort wahrscheinlich nicht brauchen, oder? Kleiner Scherz …
Palm Springs sagte mir zu Beginn der Reise rein gar nichts. Der Ort lag auf dem Weg und wir hatten uns vorgenommen, hier drei Tage Rast zu machen, da wir an dieser Stelle bereits einige Hundert Kilometer zurückgelegt haben würden. Gleich bei Ankunft entpuppte sich Palm Springs dann als besonders sympathische Kleinstadt.